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SALON PROJEKTIONIST - Raum für VJ Kunst und Projektionismus

Im September 2008 eröffnete der "Salon Projektionist" - Galerie, Schauraum und Ort der Begegnung für die Kunst von VisualistInnen und Vjs.

INFO / Kontext

VJs / VisualistInnen sind...

ProjektionskünstlerInnen, MedienkünstlerInnen... im weitesten Sinne KünstlerInnen, die sich in verschiedenster Form mit dem Kreieren von visuellen Erlebnissen mithilfe verschiedenster medialer Technologien beschäftigen. Das Spektrum reicht dabei von medialen Installationen für Ausstellungen, über visuelle Kompositionen, das Gestalten von Räumen durch Projektionen, Projektionen im öffentlichen Raum, bis zu visuellen Live-Performances, bei denen Audio- und VideokünstlerInnen gemeinsam und live ein akustisches, visuelles und räumliches Erlebnis schaffen.

Obwohl "Projektionen" heute kaum mehr wegzudenken sind, sind die KünstlerInnen, die hinter diesen visuellen Ereignissen stehen, in der Öffentlichkeit erstaunlich unsichtbar. Und dies wollen wir ändern.

Der "Salon Projektionist" - Schauraum und Ort der Begegnung.

Hier wird einer neuen, aufstrebenden VJ- und VisualistInnen-Kultur Raum geboten sich zu entfalten, sich der Öffentlichkeit in neuem Kontext abseits der Clubs zu präsentieren.

Die Kultur der VisualistInnen, das Vjing etabliert sich zunehmend als eine aufstrebende Kunstform, die im neuen Licht gesehen und erfahren werden will.

Vjing will ernst genommen werden und versteht sich nicht länger ausschließlich als Dekoelement oder Beiwerk zur Musik. Die Ausprägungen sind vielseitig und sprengen längst die Grenzen, die einst beinahe ausschließlich über das live vjing in den Clubs zu elektronischen Beats definiert wurden. Vjing, Projektionsdesign, Video Stills, analoge und digitale Formate sind die zentralen Inhalte der gezeigten Arbeiten. Raum - Projektion - Kommunikation und Anbindung an bestehende Netzwerke sind die Pfeiler des Salon Projektionist.

"Projektionismus - alles ist Leinwand" - (Zitat: Frederick Baker)



Ab September 2008 werden fortan monatlich Werke von VJs und VisualistInnen aus dem In- und Ausland im Abstand von je einem Monat im Salon Projektionist gezeigt. Die erste Ausstellung wird dem Wiener Visualisten Trio "Lichttapete" gewidmet. Lichttapete steht für analoge visuelle Stimulation in Räumen der Wahrnehmung, Kommunikation und Begegnung.

Kuratoren des Salon Projektionist sind unter anderem die Visualisten 4youreye alias Eva Bischof-Herlbauer und Gerald Herlbauer, der Filmemacher und Autor Fredrick Baker ("The Art of Projectionism"), der Visualist und Lehrbeauftragte der Universität für Angewandte Kunst Mag.art. Jan Lauth, die Künsterlin Mag.art. Isabella Scharf-Minichmair, der Visualist Hannes Menneweger oder der a/v Künstler Matt Black alias Coldcut.

Weitere Informationen & Kontakt:

SALON PROJEKTIONIST (Atelier 4youreye)

Spittelauer Lände 12

Stadtbahnbogen alias Lichtbogen 334

1090 Wien

Tel.: 0043 699 110 272 35

Email: info@salon-projektionist.com





DIE ERSTE AUSSTELLUNG IM SALON PROJEKTIONIST WURDE DEM KÜNSTLERKOLLEKTIV LICHTTAPETE GEWIDMET
Ausstellungsdauer: 01.10.2008 - 31.10.2008

LICHTTAPETE - Visuelle Stimulation in Räumen der Wahrnehmung - Kommunikation und Begegnung

LICHTTAPETE ist eine in Österreich wirkende Künstlerformation, die zu den bedeutendsten Vertretern der sogenannten Visualisten-Szene zählt, die sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert hat.

Sowohl im Event- als auch im Kunstbetrieb nimmt der Betrachter meist eine völlig passive Haltung ein und spielt zumeist nur eine Rolle als Konsument. Anders bei den Installationen von Lichttapete, wo mittels eines Aufgebots an umfangreichem technischem Equipment Räume neu inszeniert werden und der Betrachter automatisch in das Geschehen miteinbezogen wird. Die Installation schafft eine Art zweite Haut aus Licht, die nicht nur den Raum neu definiert, sondern den Besucher selbst zum Projektionsträger werden lässt. Dieser kann mit seinem Körper das Szenario beeinflussen, indem er durch bewusste oder unbewusste Bewegungen mit seinem Schatten den Raum erneut verändert.

Technisch gesehen agieren die Künstler von Lichttapete, Hannes Menneweger, Tim Schmelzer und Marcus Zobl, wider den Mainstream. Digital erstelltes Material wird mittels Fotografie analogisiert und mithilfe zahlreicher Diaapparate in den Raum projiziert. Im Gegensatz zur rein digitalen Projektion wird durch dieses Verfahren eine gewisse Weichheit der Übergänge von Bild zu Bild erzielt, die dem Werk eine gewisse Wärme verleiht. Mittels dieser "Lichttapeten" wird das Umfeld neu kreiert und in Räume der Ruhe Begegnung und Kommunikation transformiert.

Thematisch bezieht sich das Künstlertrio im Besonderen auf die Örtlichkeit an sich, die Wirkung des Raumes und dessen eigene virtuelle Ausstrahlung. So gewinnen Räume eine neue Identität, indem ihre Architektur in Struktur und Eigenartigkeit verstärkt wird. Sternenhimmel überzogene Räume, in einen Dschungel transformiertes Gewölbe oder ein mit virtuellen Kolibris verziertes klassisches Bauwerk. Projektionen setzen normalerweise einen Raum voraus. Anders verhält es sich bei bewegten Objekten, wenn Menschen an sich zur Projektionsfläche werden. Lichttapete richtet ihre Projektionen häufig in die Menschenmenge. Bespielt mit kleinen Icons wird man selbst zur Leinwand, zum Träger einer gemeinsamen Botschaft, ja selbst zum Kunstwerk.

www.lichttapete.at

Fotocredits: Lichttapete

Programm Vorschau:

bitte besuchen Sie auf unserer Website www.salon-projektionist.com den preview-Bereich



...Wir sehen uns - im Salon Projektionist...


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